Ich war auf dem Weg durchs spanische Baskenland, allein in meinem Mietwagen. Geschäftsreise nach San Sebastián, aber ich hatte Lust auf Abenteuer. Die Straße schlängelte sich bergauf, nach Oiartzun, dann Ardikuxa. Sechs Kilometer Schotterweg, enge Kurven, der Motor heulte. Sonne brannte durch die Scheibe, Schweiß rann mir den Rücken runter, salzig auf der Haut. Ich hatte von dieser Sidrerie gehört, Zaindari Etxea, versteckt im Wald. Neugierig. Frei. Weit weg von Berlin, von meinem Alltag.
Die Lichtung kam plötzlich, Autos parkten kreuz und quer. Ich stieg aus, heiße Luft schlug mir entgegen, Geruch von Holzrauch und Cider. Drinnen: rustikaler Bar, Flaschen an der Wand, große Kamin, Tische mit Kerzen. Zwei Frauen hinterm Tresen, Olga und Carla, üppig, lachend. Männergruppe am Bar, raue Typen, Blicke wie Laser. Ich bestellte ein Bier, kalt, perlend auf der Zunge. Setzte mich, spürte die Augen.
Die Fahrt ins Unbekannte und der erste Funke
Er kam aus dem Hinterraum. Trapu, elegant, dunkle Augen, vielleicht 40. Baske, oder was auch immer. Er musterte mich, lächelte schief. ‘¿De dónde vienes?’, fragte er. Ich auf Spanisch, holprig: ‘Alemania. Auf Entdeckung.’ Er lachte tief, goss mir Cider ein, stark, säuerlich. Setzte sich neben mich. ‘Ich bin Javier. Du siehst aus, als bräuchtest du Abkühlung.’ Seine Hand streifte meinen Arm, elektrisch. Antoine? Nein, egal. Hier war ich anonym. Die anderen glotzten, aber er ignorierte sie. Wir redeten, über die Berge, die Nächte hier oben. Seine Stimme rau, wie Kies. Mein Puls raste. Die Hitze im Raum, Feuer knisterte, Schweißperlen auf seiner Stirn. Ich leckte mir die Lippen, er bemerkte es.
‘Tanze mit mir’, murmelte er, zog mich in den Nebenraum. Keine Musik, nur Bass aus der Ferne. Seine Hände auf meiner Hüfte, fest. Ich drückte mich ran, spürte seine Härte. ‘Du bist feucht, oder?’, flüsterte er ins Ohr, Atem heiß. Ich nickte, keuchte. ‘Ja… nimm mich.’ Dringlichkeit, mein Flug morgen früh. Keine Zeit für Spielchen.
Die explosive Hingabe und der Abschied
Er schob mich gegen die Barrique-Wand, küssend hart, Zunge tief. Hände unter mein Shirt, Nippel hart wie Kiesel, er kniff rein, ich stöhnte. Rock hoch, Slip runter, Finger in mir, nass, schmatzend. ‘Dios, qué coño tan apretado.’ Ich griff seinen Gürtel, zog den Reißverschluss, sein Schwanz sprang raus, dick, pochend, Adern dick. Ich wichste ihn, salzig-vorfreudig. Er drehte mich um, drückte mich runter, Arsch hoch. Spuckte drauf, rieb die Eichel an meiner Fotze. ‘Jetzt fick ich dich.’ Stieß rein, hart, bis zum Anschlag. Ich schrie auf, Wände bebten. Pumpte wie ein Tier, Eier klatschten gegen mich, Schweiß tropfte auf meinen Rücken. ‘Härter!’, bettelte ich. Er griff meine Haare, zog, rammte tiefer. Ich kam zuerst, Zuckungen, Saft rann die Beine runter. Er grunzte, zog raus, drehte mich, spritzte ins Gesicht, heiß, klebrig, salzig auf der Zunge. Ich leckte ab, schaute hoch, seine Augen wild.
Wir keuchten, lachten leise. Er wischte mich ab, küsste zart. ‘Vergiss mich nicht.’ Ich zog mich an, Beine weich. Draußen, Nachtluft kühl, Sterne hell. Motor an, bergab, Erinnerung brannte. Sein Geruch auf mir, der Geschmack. Einmalig. Anonym. Frei. Zurück nach Deutschland, aber das… das war meins.