Was zum Teufel mach ich hier am Flughafen Warschau, am 24. Dezember, Ende der 90er? Erstes Geschäftstrip nach Osteuropa, kurz nach dem Mauerfall. Vol für Paris hat zwei Stunden Verspätung. Ich sitz allein im VIP-Lounge, die Klimaanlage bläst kalt über meine Haut, draußen heulen die Triebwerke. Die zwei Hostessen, blond und brünett, langweilen sich. Kein anderer Gast. Sie lächeln mich an, polnisch-französisch gemischt.

Ich bestell ungarischen Rotwein, schwer und fruchtig, beißt auf der Zunge. Sie gesellen sich dazu, heißen Anita und Magdalena. Anita, die Blonde, zierlich, scheu. Magdalena, Kurviger, dunkle Augen, bi, sagt sie später. Wir prosten an, auf Weihnachten, auf die Freiheit fern der Heimat. Der Wein wärmt meinen Bauch, ihre Blicke werden intensiver. Anita flüstert: ‘Du siehst aus wie jemand, der Abenteuer mag.’ Ich grinse, spüre die Spannung. Draußen Nebel, kein Abflug in Sicht.

Die zufällige Begegnung im leeren VIP-Lounge

Sie schlagen vor, rauszugehen, in ein kleines Lokal nah der Piste. Mit ihrem Auto, Blaulicht, rasen wir durch die Nacht. Im Trokatsch, Žurek in einem ausgehöhlten Brot, salzig-sauer, Pierogi dampfend, Karpfen frisch. Alkohol löst Zungen. Sie gestehen: Collegen, Liebhaberinnen, aber versteckt in Polen. Magdalena mag auch Männer… und Frauen wie mich. Anita will ihr ein Geschenk machen. Mich. Meine Muschi zuckt bei dem Gedanken. ‘Warum nicht?’, sage ich, die Unbekannten erregen mich wahnsinnig. Hier, anonym, weit weg von Zuhause.

Bei ihnen, kleine Wohnung, Weihnachtsbaum blinkt. Tür zu, Kleider fliegen. Magdalena schiebt mich aufs Bett, ihre Titten schwer, Nippel hart. ‘Leck mich’, haucht sie. Ich knie mich hin, rieche ihren Moschus, lecke ihre nasse Fotze, salzig-feucht, Zunge tief rein. Sie stöhnt laut, greift meine Haare. Anita schaut zu, fingert sich. Dann wechselt sie, saugt an meinen Brüsten, beißt zart. Ich bin klatschnass, Schweiß mischt sich mit ihrem Speichel.

Die explosive Nacht der puren Lust

Dringend, weil mein Flug wartet. Magdalena holt einen Strap-on, dick, schwarz. ‘Fick mich damit’, bettle ich. Sie schmiert Gleitgel, kalt auf meiner Schamlippe. Stoßend, hart, füllt sie mich aus. ‘Ja, tiefer!’, schreie ich. Anita leckt meinen Kitzler dabei, Zunge kreisend, schnell. Orgasmus baut sich auf, Wellen. Ich squirte fast, komme explosionsartig, Muschi zuckt um den Gummischwanz. Jetzt ich: Anita auf den Rücken, erste Mal mit Frau? Nein, sie ist lesbisch pur, aber ich fingere sie brutal, drei Finger in ihre enge Fotze, Daumen am Klit. Magdalena küsst sie, während ich sie zum Schreien bringe. ‘Ich komm… oh Gott!’, jault Anita, Saft läuft über meine Hand.

Magdalena reitet mein Gesicht, Fotze auf meinem Mund, erstickend geil. Wir kommen alle zusammen, Körper verschwitzt, salziger Geschmack auf der Haut, Geruch von Sex schwer in der Luft. Kein Kondom, kein Name, nur Lust. Hastig duschen, küssend verabschieden.

Zurück im Lounge, angezogen, professionell. ‘Guten Flug’, zwinkern sie. Im Flugzeug, Motoren dröhnen, lehne ich zurück. War das real? Mein Slip feucht, Muskeln wund. Anonym, einmalig. Zuhaus, allein mit Glühwein, toaste ich nach Osten. Die Freiheit des Reisens, die Geilheit des Unbekannten. Nie wiedersehen, aber ewig in Erinnerung.

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