Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee hing noch in der Luft, als ich die Aktenordner in den Kellerraum der Kanzlei trug. Es war ein typischer regnerischer Nachmittag in London, und die meisten Kollegen hatten sich schon in ihre Büros zurückgezogen. Ich war gerade mit meinem Praktikum in der renommierten Anwaltskanzlei fertig und hatte beschlossen, noch ein paar Monate als Assistentin zu bleiben. Mit meinen vierundzwanzig Jahren fühlte ich mich endlich unabhängig, nach dem Abschluss meines Jurastudiums in Edinburgh.
Plötzlich hörte ich Schritte hinter mir. „Brauchst du Hilfe mit den schweren Dingern, Emma?“ Die tiefe Stimme gehörte zu Marcus, dem leitenden Buchhalter, der oft mit uns im gleichen Stockwerk arbeitete. Er war Ende dreißig, groß, mit breiten Schultern und einem selbstsicheren Lächeln, das immer ein wenig zu wissend wirkte. Ich drehte mich um und spürte sofort, wie mein Puls sich beschleunigte.
„Danke, aber ich schaffe das schon“, antwortete ich und versuchte, gelassen zu klingen. Er trat näher, nahm mir trotzdem einen Stapel ab und stellte ihn auf das Regal. Dabei streifte sein Arm meinen. Die Berührung war kurz, doch sie löste ein unerwartetes Kribbeln aus. Wir waren allein hier unten, der Raum diente als Archiv für alte Mandantenakten, und nur selten kam jemand hierher.
Marcus lehnte sich gegen das Regal und musterte mich offen. „Du siehst heute besonders hübsch aus in dieser Bluse. Die Farbe passt zu deinen Augen.“ Seine Worte waren direkt, fast zu direkt für einen Kollegen. Ich spürte, wie meine Wangen warm wurden. In den letzten Wochen hatte ich bemerkt, wie er mich im Pausenraum beobachtete, doch bisher war es bei Blicken geblieben.
„Du solltest nicht so mit mir reden“, murmelte ich, während ich einen Ordner sortierte. Meine Stimme klang nicht annähernd so fest, wie ich es wollte. Er kam noch einen Schritt näher, bis ich seinen warmen Atem an meinem Nacken spüren konnte. „Warum nicht? Weil wir in der Kanzlei sind? Oder weil du Angst hast, dass es dir gefallen könnte?“
Seine Hand legte sich plötzlich auf meine Hüfte. Ich erstarrte, doch statt zurückzuweichen, blieb ich stehen. Die Wärme seiner Finger durch den dünnen Stoff meiner Hose brannte sich in meine Haut. „Marcus… das geht nicht“, flüsterte ich. Aber mein Körper verriet mich bereits. Mein Atem wurde schneller, und ich fühlte, wie eine vertraute Hitze zwischen meinen Beinen aufstieg.
Er drehte mich sanft zu sich herum. Seine Augen, dunkel und intensiv, bohrten sich in meine. „Ich beobachte dich schon lange, Emma. Die Art, wie du dich bewegst, wie du lachst. Du bist keine von diesen prüden Anwältinnen, die nur Karriere im Kopf haben. Du sehnst dich nach mehr.“ Mit diesen Worten zog er mich näher an sich. Ich spürte die Härte in seiner Hose gegen meinen Bauch drücken. Es war unmöglich, die Erregung zu ignorieren, die mich durchflutete.
Ohne ein weiteres Wort öffnete er die Knöpfe meiner Bluse. Seine großen Hände umfassten meine Brüste, die in einem schlichten Spitzen-BH steckten. Er drückte sie fest, knetete sie mit einer Selbstsicherheit, die mich schwach machte. „So weich und voll. Genau wie ich es mir vorgestellt habe.“ Ich biss mir auf die Lippe, um ein Stöhnen zu unterdrücken. Meine Brustwarzen richteten sich auf, bettelten fast um seine Berührung.
Er schob den BH nach unten und senkte seinen Mund auf eine der empfindlichen Knospen. Seine Zunge umkreiste sie, saugte daran, bis ich nicht mehr anders konnte und leise aufstöhnte. Meine Hände krallten sich in seine Schultern. „Wir könnten jederzeit erwischt werden“, hauchte ich, doch die Gefahr machte es nur noch aufregender. Marcus lachte leise. „Dann solltest du leise sein, oder?“
Seine Finger glitten nun tiefer, öffneten geschickt den Reißverschluss meiner Hose und schoben sie samt Slip nach unten. Ich stand fast nackt vor ihm, nur noch in offener Bluse und BH. Die kühle Luft des Kellerraums strich über meine erhitzte Haut. Er kniete sich hin, spreizte meine Beine leicht und presste seinen Mund auf meine intimste Stelle. Seine Zunge fand sofort den richtigen Punkt, leckte und saugte mit einer Präzision, die mich zittern ließ.
„Marcus… oh Gott“, keuchte ich und hielt mich am Regal fest. Die Wellen der Lust bauten sich rasch auf. Er war unerbittlich, seine Hände hielten meine Hüften fest, während er mich mit dem Mund verwöhnte. Ich kam heftig, meine Beine drohten nachzugeben, und ein unterdrückter Schrei entwich mir.
Als ich wieder zu Atem kam, stand er auf und öffnete seine eigene Hose. Sein Glied sprang hervor, dick, lang und pulsierend. Ich hatte noch nie einen so beeindruckenden Anblick gesehen. Er nahm meine Hand und führte sie dorthin. „Spürst du, wie sehr ich dich will?“ Ich umfasste ihn, streichelte die samtige Haut, fühlte die Adern darunter pochen. Der Geruch seiner Erregung erfüllte den kleinen Raum und machte mich noch feuchter.
„Auf die Knie“, befahl er leise. Etwas in seiner Stimme ließ mich gehorchen. Ich sank auf den kalten Boden und nahm ihn in den Mund. Er war so groß, dass ich nur einen Teil aufnehmen konnte, doch ich bemühte mich, leckte entlang des Schafts, saugte an der Spitze. Marcus stöhnte leise und griff in meine hochgesteckten Haare. „Genau so, Emma. Du machst das wunderbar. Eine echte kleine Verführerin unter dem seriösen Kostüm.“
Die Worte spornten mich an. Ich nahm ihn tiefer, bewegte meinen Kopf schneller, genoss den Geschmack und die Macht, die ich in diesem Moment über ihn hatte. Er hielt meinen Kopf fester, stieß vorsichtig in meinen Mund, bis ich fast würgen musste. Doch statt Panik fühlte ich nur pure Lust. Nach einigen Minuten zog er mich hoch, drehte mich um und beugte mich über einen alten Schreibtisch.
Ohne Vorwarnung drang er von hinten in mich ein. Der Stoß war tief und hart. Ich schrie leise auf, doch er hielt mir den Mund zu. „Schhh… jemand könnte uns hören.“ Dann begann er, sich in mir zu bewegen. Jeder Stoß war kraftvoll, traf genau die richtigen Stellen. Meine Brüste pressten sich gegen die kühle Holzplatte, während er mich nahm, als gehöre ich ihm. Die Geräusche unserer Körper, das Klatschen von Haut auf Haut, hallten leise im Raum wider.
Er wurde schneller, seine Hände umklammerten meine Hüften. „Du bist so eng und nass für mich. Ich wusste, dass du das brauchst.“ Seine Worte trieben mich erneut an den Rand. Ich kam ein zweites Mal, diesmal noch intensiver, meine inneren Muskeln zuckten um ihn herum. Kurz darauf spürte ich, wie er sich anspannte. Mit einem tiefen Grollen ergoss er sich in mir, füllte mich mit seiner heißen Flut.
Wir blieben einen Moment so stehen, schwer atmend. Dann zog er sich zurück, half mir, mich anzuziehen. Ein Lächeln umspielte seine Lippen. „Das war erst der Anfang, Emma. Morgen trägst du keinen Slip unter dem Rock. Und du kommst wieder hierher, nach Feierabend.“ Ich nickte benommen, noch immer im Rausch der Lust gefangen. Er küsste mich hart auf den Mund und verschwand nach oben, als wäre nichts geschehen.
Am nächsten Tag konnte ich an nichts anderes denken. Trotz aller Vernunft zog ich einen engen Rock an und verzichtete tatsächlich auf Unterwäsche. Die Vorstellung, dass er es wissen würde, erregte mich den ganzen Vormittag. Als die Uhr endlich Feierabend zeigte, ging ich mit klopfendem Herzen in den Keller. Er wartete bereits auf mich, mit einem zufriedenen Grinsen.
„Braves Mädchen“, murmelte er und zog mich sofort an sich. Diesmal war er noch fordernder. Er setzte mich auf das Regal, spreizte meine Beine weit und drang sofort in mich ein. Ohne Kondom, ohne Zögern. Seine Stöße waren tief und rhythmisch. Ich schlang meine Beine um ihn, krallte mich an seinem Hemd fest. Die Gefahr, entdeckt zu werden, machte alles noch intensiver.
Später, als er mich erneut zum Höhepunkt gebracht hatte, flüsterte er mir ins Ohr: „Von jetzt an gehörst du mir, wann immer ich dich will. In der Mittagspause, nach der Arbeit, sogar während der Besprechungen unter dem Tisch.“ Ich protestierte schwach, doch tief in mir wusste ich, dass ich süchtig war nach dieser verbotenen Leidenschaft.
In den folgenden Wochen entwickelte sich eine heimliche Routine. Wir trafen uns immer öfter in dem Archivraum, manchmal auch in seinem Wagen auf dem Parkplatz hinter dem Gebäude. Er lehrte mich Dinge, von denen ich nie zu träumen gewagt hatte. Wie man einen Mann mit dem Mund verwöhnt, bis er die Kontrolle verliert. Wie man selbst die Lust kontrolliert und gleichzeitig vollkommen hingibt.
Eines Abends, nach einer besonders intensiven Session, in der er mich fast eine Stunde lang immer wieder an den Rand gebracht hatte, ohne mich kommen zu lassen, bis ich ihn anflehte, sah er mich ernst an. „Du bist mehr als nur eine Affäre für mich, Emma.“ Doch ich lächelte nur, küsste ihn und ging. Ich wollte diese aufregende Phase nicht mit Gefühlen komplizieren.
Jahre später, wenn ich durch die belebten Straßen Londons gehe und an einer ähnlichen Kanzlei vorbeikomme, lächle ich still in mich hinein. Der Regen prasselt dann oft genauso wie damals, und ich erinnere mich an das Gefühl seiner Hände, seinen Geruch, die Art, wie er mich vollkommen ausfüllte. Es war ein Abenteuer, das mich geprägt hat, das mir zeigte, wie aufregend das Leben sein kann, wenn man sich einmal fallen lässt. Und manchmal, ganz selten, frage ich mich, ob Marcus wohl auch noch daran denkt.